Schach ist ein Spiel, das viele kennen. Jeder Spieler denkt nach, plant Züge und versucht, den Gegner zu schlagen. Es ist ein Spiel mit klaren Regeln, das Logik und Geduld verlangt.
Stell dir nun vor, du spielst Schach nicht mit einem Menschen, sondern mit einer Taube. Die Taube kennt die Regeln nicht. Sie läuft einfach über das Schachbrett, wirft die Figuren um, fliegt vielleicht weg und tut so, als hätte sie gewonnen. Dabei hat sie das Spiel gar nicht verstanden.
Wenn jemand sagt: „Ich spiele nicht länger Taubenschach mit dir“, dann meint er, dass es keinen Sinn mehr macht, mit der anderen Person zu diskutieren oder zu reden. Denn die andere Person handelt wie die Taube: Sie beachtet keine Regeln, hört nicht richtig zu oder versteht die Argumente nicht. Das fühlt sich frustrierend an, weil man merkt, dass das Gespräch zu nichts führt.
Man könnte sagen, dass die Diskussion keinen Wert hat, wenn einer der Beteiligten keine Logik oder Argumente mehr anerkennt. So wie im Schachspiel mit einer Taube, bei dem man nicht gewinnen kann, weil die Taube gar nicht richtig spielt.
Der Ausdruck „Taubenschach“ beschreibt also eine Situation, in der man nicht mehr ernsthaft miteinander reden kann. Jemand, der diesen Begriff benutzt, will sagen, dass die Diskussion sinnlos geworden ist. Es gibt keinen Raum für echtes Verstehen oder Lösungen, weil eine Seite sich weigert, richtig mitzumachen.
Warum schreibe ich das in einfacher Sprache? Weil ich möchte, dass alle Menschen verstehen, was gemeint ist. Oft sind Texte zu kompliziert. Sie benutzen schwere Worte oder lange Sätze, die es schwierig machen, den Sinn zu verstehen. Das führt dazu, dass viele ausgeschlossen werden. Das möchte ich verhindern.
In dieser Neuauflage meines Artikels habe ich darauf geachtet, klarer und einfacher zu schreiben. Es ging mir auch darum, meinen ehemaligen Parteibezug zu streichen. Es geht nicht mehr darum, dass ich Teil einer Partei bin, sondern um die Botschaft. Jeder sollte verstehen können, was „Taubenschach“ bedeutet und warum es wichtig ist, klare und faire Diskussionen zu führen.
