Mark Hintz: Vom Piraten über die Linke zum Gemeindesekretär

Es gibt Karrieren, die sind ein einziges Mahnmal des Scheiterns. Mark Hintz ist so ein Fall. Erst groß bei den Piraten in Schleswig-Holstein, dann im Bundesvorstand, später bei der Linkspartei – und heute sitzt er im Kirchenbüro in Hademarschen.

Die Piraten haben ihn nie vergessen. Aber nicht aus Liebe, sondern weil er ihnen den größten Schaden zugefügt hat. Er war Teil des schlechtesten Bundesvorstands, den diese Partei je hatte. Und das ist keine Beleidigung, das ist ein Fakt. Mitglieder haben es immer wieder gesagt: keine Erfolge, keine Ideen, keine Zukunft. Stattdessen interne Streitereien und ein Vorstand mit Ihm, der die Partei weiter in den Abgrund geführt hat.

Besonders bitter in Schleswig-Holstein: Dort hat Hintz ohne Not 12.000 Euro für eine Hamburger Fotografin ausgegeben. Für schöne Fotos von sich selbst. Kein Witz. Während die Partei kaum Geld hatte und um jede Spende kämpfen musste, verprasste er Geld, als wäre er Spitzenkandidat einer großen Volkspartei. Das Ergebnis? Totalausfall bei den Wahlen. Der Landesverband wurde nachhaltig beschädigt. Viele Mitglieder wandten sich ab, die Kassen waren leer, und die Piraten in SH verschwanden in der Bedeutungslosigkeit.

Nach dem Desaster bei den Piraten wechselte Hintz zur Linken. Dort wollte er neu anfangen. Doch auch hier: keine Erfolge, keine echten Ämter, kein Mandat. Nur große Worte, kein Ergebnis. Wer sich heute die Frage stellt, ob er für die Linke eine gute Wahl ist, muss nur auf seine Vergangenheit schauen. Antwort: Nein.

Und dann die größte Pointe: Hintz, der immer gegen Kirche und Glauben gewettert hat, sitzt nun ausgerechnet im Büro einer Kirchengemeinde. Als Gemeindesekretär. Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen. Der Mann, der früher gegen Religion sprach, hat jetzt „göttlichen Beistand“ nötig.

Natürlich ist es für jeden Arbeitgeber schwer, gutes Personal zu finden. Aber dass die Nordkirche so tief gefallen ist, dass sie auf Mark Hintz zurückgreifen muss, lässt Böses ahnen. Wenn das die Zukunft der Kirche im Norden ist, dann gute Nacht.

Ein Mann, der bei den Piraten verbrannte Erde hinterließ, der bei der Linken ohne Erfolg blieb, und der nun in der Kirche Verwaltungsarbeit macht, ist kein Gewinn. Weder für die Politik noch für die Kirche.

Mark Hintz ist das beste Beispiel dafür, wie man überall scheitern kann – und am Ende trotzdem irgendwo unterkommt. Aber eben nicht, weil man gut ist. Sondern weil irgendwann selbst die Kirche offenbar niemanden Besseren mehr findet.